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Date/Time
Date(s) - 24/08/2017
20:00 - 21:30

Location
Freie Gartenakademie - Schrebergarten Wilm Weppelmann

Category(ies)


Do 24.8. 20 Uhr Vortrag Elke Strauchenbruch (Wittenberg) „Luthers Paradiesgarten“ Vortrag

Elke Strauchenbruch – Reformationshistorikerin, Stadtführerin und Autorin aus  der Lutherstadt Wittenberg

Elke Strauchenbruch  hat in Leipzig Geschichtswissenschaften studiert und sich schon früh auf alltags- und kulturgeschichtliche Themen vor allem des 16. Jahrhunderts spezialisiert. Seit 1979 lebt sie in der Lutherstadt Wittenberg. Hier hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lutherhaus gearbeitet und war u.a. an der Vorbereitung der Ausstellungen zum 500. Geburtstag Martin Luthers 1983 beteiligt.  Heute arbeitet sie als freiberufliche Autorin und Gästeführerin.

Ihre Webseite: http://www.elke-strauchenbruch.de

Ihre  Bücher
Hartmann/Strauchenbruch, Wer war was für Tangermünde? Wissenswertes in Kurzbiografien zu einer verhinderten Hauptstadt, Wittenberg Verlag 2009 (Bezug nur über: Elke Strauchenbruch!)
Luthers Wittenberg, Leipzig: EVA 2013
Luthers Paradiesgarten, Leipzig: EVA 2015
Luthers Küchengeheimnisse, Leipzig: EVA 2015
Luthers Hochzeit, Leipzig: EVA 2017
Lucas Cranach d.J., Wittenberg: Drei Kastanien Verlag 2015
Hartmann/Strauchenbruch, Karl IV. – Kaiser in Mitteleuropa. Geschichte(n) zum Wirken eines großen europäischen Staatsmannes, Wittenberg: Drei Kastanien Verlag 2016 (völlig vergriffen)
Luthers Kinder, 2. stark überarbeitete und erweiterte Auflage, Leipzig: EVA 2017
Luthers Weihnachten, 3. durchgesehene Auflage, Leipzig: EVA 2017
ab August 2017 in stark überarbeiteter Form wieder: Wer war wo in Wittenberg? Wissenswertes zu 124 Gedenktafeln (Bezug nur über: Elke Strauchenbruch!)

Das Buch „Luthers Paradiesgarten“ von Elke Strauchenbruch

»… wenn ich am Leben bleibe, WILL ICH EIN GÄRTNER WERDEN“, teilte Luther zu Anfang seiner Ehe einem Freunde mit und erklärte der Gemeinde, dass Gott den Menschen auf der Erde schuf und ihn hier in

Luthers Paradiesgarten

s Paradies mit den von ihm ebenfalls geschaffenen Pflanzen und Tieren setzte, „dass ers bebauen und bewahren soll«.

Luthers Familie lebte wie ihre Nachbarn und überhaupt ein Großteil der damaligen Bevölkerung von selbstproduzierten Lebensmitteln. Viele betrieben neben ihrem eigentlichen Gewerbe Ackerbau und Viehzucht und hatten Gärten in und außerhalb der Stadt. Diese Gärten dienten vor allem dem Gemüse- und Heilkräuteranbau, wurden aber auch zur Erholung genutzt.

Wie bewirtschafteten und pflegten Luther und seine Zeitgenossen ihre kleinen Paradiese? Hat Luther die Natur wahrgenommen und sogar beobachtet? Wie wurden Lebensmittel und Energie produziert? Solchen Fragen, die in der Diskussion um Bewahrung der Schöpfung und Nachhaltigkeit heute äußerst aktuell sind, und vielen anderen geht …

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