Die 9. August 20 Uhr „Fern und nah – chinesische Liebesgedichte durch drei Jahrtausende“ vorgestellt von Dr. Volker Klöpsch (Krefeld)  am Abend des chinesischen Fests der Liebenden „Qixi – die Nacht der Siebenen“.

Liebesgedichte aus China gehören zu den schönsten der Weltliteratur. Ein Schmetterling im Bambushain, ein Regen duftender Pfirsichblüten, schimmernde Jade im Mondenschein – in Bildern voller Anmut und Poesie besingen die großen chinesischen Meister die Liebste.

Das chinesische Fest Qixi (chinesisch 七夕, Pinyin qīxī ‚Die Nacht der Siebenen‘) fällt auf den Abend des 7. Tages des 7. Monats nach dem chinesischen Mondkalender. Quixi ist das chinesische Fest der Liebenden, ein chinesisches Pendant zum westlichen Valentinstag. Die zugrunde liegende Volkssage vom Kuhhirten und der Weberin ist in China sehr bekannt und wird von vielen Jugendlichen in den Städten und auf dem Land gefeiert.

Volker Klöpsch (* 18. Januar 1948) ist eine der führenden deutschen Sinologen. Volker Klöpsch promovierte über das um 1240 von Wei Qingzhi herausgegebene Sammelwerk Shiren yuxie („Die Jadesplitter der Dichter“), lehrte am Ostasiatischen Seminar der Universität Köln und ist Begründer und Mitherausgeber der Hefte für ostasiatische Kultur. Zusammen mit Eva Müller gab er das Lexikon der chinesischen Literatur (2004) heraus.

Chinesische Liebesgedichte

„Chinesische Liebesgedichte“ Ausgewählt von Volker Klöpsch – insel taschenbuch – ISBN: 978-3-458-35117-7

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