31.7.2013 # 20 Uhr „Tadayou-mono – das Schwebende“ Eine Tanzperformance von Tsutomu Ozeki und Armin Biermann

漂うもの Tadayou mono – das Schwebende

Ein ganzer Garten als Tanzbühne: In dieser Uraufführung erobern die Tänzer Tsutomu Ozeki und Armin Biermann die Naturwelten, die Beschaffenheit und Struktur eines einfachen deutschen Kleingartens. Sie lassen ihre tänzerische Leidenschaft in den Garten hinausfließen, agieren zwischen Spannung und Entspannung, Berührung und Abstossung, Aggression und Zuneigung und die Tänzer erfinden und durchleben ihren eigenen choreographischen Raum zwischen Gemüse- und Blumenbeeten. Tsutomu Ozeki und Armin Biermann,  zwei Tänzer aus sehr  unterschiedlichen Kulturen, leben die Frage nach Gemeinsamkeit und Fremdheit, Nähe und Abstand, Sinnlichkeit und Spiritualität, Entfaltung und Eingrenzung, um dann im letzten Bild wieder ganz nah an der Erde zu sein.

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Tsutomu Ozeki und Armin Biermann – Foto: Wilm Weppelmann

 

Der Tänzer Tsutomu Ozeki

aufgewachsen in Japan, wurde in Cannes, Frankreich an der Centre de Danse International zum Tänzer ausgebildet und war einige Jahre als Ensemblemitglied der Tokyo Modern Dance Company, dann des Jeunes Ballett International beschäftigt. Neben einer Vielzahl von internationalen Engagements als Tänzer war Tsutomu Ozeki Leiter des Jugendtanztheaters und Mitglied des Tanztheaters der Städtischen Bühnen Münster. Heute pendelt er als Gasttänzer und Trainer /Dozent  für Modern & Contemporary Dance zwischen Japan und Deutschland.

Der Tänzer Armin Biermann

absolvierte seine Tanzausbildung an der Folkwang Universität der Künste. In dieser Zeit ließ er sich inspirieren von den Tänzer/Choreografen Frey Faust, David Hernandez, Juan Cruz und Felix Ruckert. Er war langjähriges Ensemblemitglied bei Neuer Tanz unter der Leitung von VA Wölfl. Er arbeitete als freischaffender Performer in unterschiedlichen Tanz und Theaterproduktion u.a. mit Mark Sieczkarek, Helge Letonja und Felix Landerer. Derzeit ist er zu sehen in „Dressing the City und mein Kopf ist ein Hemd“ der Angie Hiesl Produktion in Köln, und „Where I End“ von Ursula Nill in Köln.

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