Fr 19.7.2013 # 20 Uhr

„Lärm und Stille“ – musikalische und literarische Impressionen aus Japan

Konzert und Lesung mit der Flötistin Gudula Rosa, Münster und
der Japanologin Dr. Lydia Brüll, Sendenhorst
mit Kompositionen von Maki Ishii,  Ryohei Hirose und John Cage

19.7.2013 Gudula Rosa in der Freien Gartenakademie 2013

19.7.2013 Dr. Lydia Brüll in der 8. Freien Gartenakademie 2013

Pressebesprechung von Peter Sauer in den „Westfälische Nachrichten“ vom 22.7.2013:  „Glücksmomente unter Apfelbäumen“

Musikprogramm des Abends:

Ryohei Hirose        Hymn
(1930-2008)               für Altblockflöte solo
John Cage                 Ryoanji (1983)     
(1912-1992)                für Blockflöte und Zuspielband mit  Percussion
Maki Ishii                 East – Green – Spring (1992) 
(1936-2003)               für Tenorblockflöte solo
Maki Ishii                 Black Intention (1975)      
(1936-2003)              für einen Blockflötisten

Gudula Rosa   www.gudularosa.de

http://www.gudularosa.de/img/gudula_biographie.jpg

Gudula Rosa studierte Blockflöte bei Winfried Michel an der Musikhochschule Detmold (Abtlg. Münster) und an der Musikakademie Kassel sowie als Stipendiatin bei Walter van Hauwe am Sweelinck-Konservatorium in Amsterdam und schloss ihre künstlerische Reifeprüfung mit besonderer Auszeichnung für die Interpretation japanischer Avantgardewerke ab. Sie erhielt mehrere Anerkennungen und Preise, u.a. gewann sie 1996 den Internationalen Blockflötenwettbewerb der E.R.T.A. (European Recorder Teacher Association).

Als Solistin und als Mitglied verschiedener Ensembles konzertiert sie im In- und Ausland. Konzertreisen führten sie nach Ecuador, Brasilien, Japan, China, in die Dem. Rep. Kongo, in die USA und in viele Länder Europas.

Sie arbeitet zusammen mit Komponisten (Auftragswerke, zahlreiche Uraufführungen), bildenden Künstlern, Sprechern, Tänzern und Improvisatoren.

 Im Frühjahr 2002 wurde sie zu einer Konzerttournee durch Japan eingeladen und spielte  dort u.a. in der Kyoto Concert Hall und in der Tokyo und Osaka Miel Parque Hall.

 Auf Einladung von Maki Ishii spielte Gudula Rosa 2004 beim Japanisch-Chinesischen Festival für Zeitgenössische Musik in Tokyo und Peking Uraufführungen und chinesische Erstaufführungen von Anette Schlünz, Gerald Eckert, Joji Yuasa, Makoto Shinohara, Qin Wenchen und Ming-chi Chan.

 Als Gastspielerin und Solistin konzertierte sie mit dem NOTABU Ensemble für Neue Musik, mit der musikFabrik NRW, mit dem Tokio Orchestra Nipponica und dem Symphonieorchester der Stadt Münster.

 2009 spielte sie in Münster den Solopart in Händels Oper „Rinaldo“ unter Michael Schneider. Es folgten Engagements der Städtischen Bühnen Münster für  die  Tanztheaterproduktion „Cage“ (2010) und  für die Mitwirkung in den Opern „Die englische Katze“ und „Pollicino“ von Hans Werner Henze (2011).

 2012 wird sie mit den Osnabrücker Symphonikern in Telemanns Oper  „Sieg der Schönheit“ unter der Leitung von Michael Schneider zu hören sein.

 Die 2002 erschienene CD „Double Talk“ – Contemporary Japanese Music“ dokumentiert ihre langjährige Zusammenarbeit mit der Kotovirtuosin Makiko Goto. Die beim SenderFreiesBerlin eingespielte CD (Dreyer.Gaido CD 21005) wurde von der Presse international gefeiert („Wahre Klangwunder“, „Herausragend!“, „Höchstes Lob!“).

 RadioBremen produzierte mit ihr und der Percussionistin Haruka Fujii im Februar 2007 die CD „Ko-Ku“ (Dreyer.Gaido CD 21039) mit Werken japanischer Komponisten für Blockflöte und Percussion. Auch diese CD erhielt in der Fachpresse höchste Bewertungen.

 Einladungen nach New York im Jahre 2008 und 2011 folgten.

 Neben ihrer Konzerttätigkeit ist Gudula Rosa eine leidenschaftliche, gefragte und erfolgreiche Pädagogin.  Sie lehrt an der Westfälischen Schule für Musik in Münster, wo sie zahlreiche Bundespreisträger „Jugend musiziert“ hervorgebracht hat und zur Zeit eine Begabten-Akademie in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Münster aufbaut.

1998-2004 lehrte sie an der Folkwang-Hochschule für Musik, Theater und Tanz in Essen.

 Seit 10 Jahren leitet sie zusammen mit Prof. Ulrich Rademacher das Junge Westfälische Barockorchester, das mit drei ersten „Jugend musiziert“ Bundespreisen, Preisen der MELANTE Telemann Stiftung, der Manfred Vetter Stiftung für Kunst und Kultur sowie der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet worden ist.

 Gudula Rosa erhält Einladungen zur Mitwirkung bei Kongressen der ERTA, des ERPS und des VdM sowie als Jurorin bei Landes– und Bundeswettbewerben „Jugend musiziert“.

 Sie ist Gründungsmitglied der Gesellschaft für Neue Musik in Münster und Soroptimistin im Club Münster Mitte.

Dr.  Lydia Brüll   www.lydia-bruell.de

Lydia Brüll

 

 

 

 

 

 

Dr. Lydia Brüll, aufgewachsen in München, lebt und arbeitet heute freiberuflich als Wissenschaftlerin und Künstlerin in Sendenhorst und München

Studium der Japanologie, Sinologie, Philosophie und Theaterwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Kunstausbildung an der Akademie der Künste München, bei freischaffenden Künstlern und Studium der ostasiatischen Malerei in Tokio.Von 1965 bis 1987 zunächst an der Universität München, später an der Ruhr-Universität Bochum in dem Fach „Geistesgeschichte Japans” in Lehre und Forschung tätig. Daneben arbeitete sie als freischaffende Künstlerin.

Wiederholte Forschungs- und Vortragsreisen: Japan, China, USA, Kanada. Häufige Aufenthalte zu wissenschaftlichen und künstlerischen Studien in Japan.

Zahlreiche Publikationen zu Problemen der Philosophie und Kunsttheorie Japans; verschiedene wissenschaftliche Projektarbeiten.

 

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